Nutzen Sie dieses Tool und schreiben Sie an die deutschen EU-Abgeordneten der Umwelt- und Landwirtschaftsausschüsse!
EU-Politikerinnen planen, das Pestizidgesetz massiv aufzuweichen. Dies ist grundverkehrt – wir müssen den umgekehrten Weg einschlagen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Pestizide weitaus schädlicher sind als bisher angenommen. Eine Reihe gefährlicher Substanzen müsste verboten werden, doch es geschieht nichts. Dabei ist bewiesen, dass diese Stoffe die Gesundheit schädigen können, insbesondere die Entwicklung unserer Kinder. Die Stoffe können das Wasser verschmutzen oder die Artenvielfalt zerstören, von der unsere Nahrungsmittelproduktion abhängt.
Doch die EU handelt nicht! Statt uns zu schützen, hat die EU-Kommission eine Reihe von Vorschriften vorgeschlagen, die das Pestizidgesetz massiv schwächen würde: den sogenannten „Food and Feed Simplification Omnibus“. Jetzt wird der Vorschlag im EU Parlament diskutiert. Nutzen Sie dieses Tool und lassen Sie Ihre Abgeordneten wissen, dass Ihnen ein guter Schutz vor Pestizidbelastungen wichtig ist.
Noch mehr PFAS und Glyphosat für immer?
Die zuständigen Berichterstatter im EU Parlament schlagen vor, die Situation noch weiter zu verschlimmern. Sie sind bereit, Gesundheit und Umwelt zu opfern, um der chemischen Industrie höhere Gewinne zu sichern. Die beiden italienischen Berichterstatter Herbert Dorfmann von der Südtiroler Volkspartei, SVP (EVP-Fraktion), und Michele Picaro von der Meloni-Partei, FdI (ECR-Fraktion), schlagen unbefristete Zulassungen für eine Reihe gefährlicher Pestizide vor, darunter Glyphosat und PFAS-Pestizide. Sie wollen mehr Ausnahmen für den Einsatz verbotener Pestizide und befürworten selbst dann eine weitere dreijährige Nutzungsdauer, wenn nachgewiesen ist, dass ein Pestizid zu gefährlich für die Anwendung ist. Wir sagen Nein dazu – und fordern auch ein klares Nein von den EU-Abgeordneten.
Es gibt Alternativen!
Böden, Wasser, Pflanzen und Umwelt müssen nicht kontaminiert werden, um Landwirtschaft zu betreiben. Es gibt viele sinnvolle und nachhaltige Methoden zur Lebensmittelproduktion ohne gefährliche Chemikalien. Der Einsatz mechanischer und biologischer Lösungen, gute landwirtschaftliche Praktiken und vielfältige Fruchtfolgen stärken das natürliche Gleichgewicht und verringern somit Schädlingsbefall. Wer nicht auf Pestizide verzichten kann oder will, dem stehen Produkte mit geringem Risiko zur Verfügung. Die problematischsten Pestizide, die den Hormonhaushalt stören und das Gehirn schädigen können, die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen, das Wasser verschmutzen und die Artenvielfalt zerstören, können und müssen jetzt verboten werden.
Verschaffen Sie Ihrer Stimme Gehör!
Helfen Sie uns und schreiben Sie an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Mit diesem Tool können Sie ganz einfach eine Nachricht an die Vertreterinnen in den Ausschüssen für Umwelt und Landwirtschaft im EU Parlament senden. Wir haben diejenigen ausgeschlossen, die sich bereits deutlich gegen eine Aufweichung des EU-Pestizidrechts aussprechen. (Ultra)rechte Abgeordnete schreiben wir nicht an.
Als Hilfestellung wird ein Textvorschlag für Ihre Nachricht vorgegeben. Gefällt Ihnen der Textvorschlag nicht, erhalten Sie durch Aktualisieren der Seite einen neuen Vorschlag. Sie können die Texte nach Belieben individuell ändern, umformulieren oder ganz selbst schreiben.
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